Der Vidya Pflegedienst hat den Nerv der Zeit getroffen

Ein junges Unternehmen aus dem dtw startet durch

 Der Gedanke an einen Pflegedienst ist in aller Regel mit dem an ältere Menschen verbunden. Dabei kann Hilfe bei der Pflege viel früher relevant werden, schlimmstenfalls schon bei einem krank geborenen Säugling. Auch bei ungeahnten Schicksalsschlägen oder einer plötzlicher Pflegebedürftigkeit, sei es durch einen Unfall oder Krankheit verursacht, ist es entscheidend, jemanden zu haben, der einem den Rücken stärkt. Denn die Pflege eines Familienangehörigen ist eine Herausforderung, die oft nicht alleine zu bewältigen ist. Doch der Fachkräftemangel in der Branche nimmt stetig und deutlich zu, der Bedarf an Pflegepersonal wird – bereits seit Jahren – immer größer. Wie dramatisch die Lage ist, zeigt ein aktueller Bericht der Bundesagentur für Arbeit. Demzufolge fehlen Ende 2016 knapp 40.000 Kräfte.

Den Herausforderungen dieses Marktes hat sich ein junges Gründungsteam aus dem Deutsch-­‐Türkischen Wirtschaftszentrum [dtw] gestellt. Ümit und Ilknur Bilen haben im Februar 2014 mit Einzug ins dtw und nach zwei Jahren Vorbereitungszeit den ambulanten Pflegedienst Vidya gegründet. Zusammen mit ihrem Team und mit sehr hohem, flexiblem Einsatz und individueller Betreuung decken sie alle Bereiche der Grundpflege und medizinischen Versorgung ab. Außerdem unterstützen sie Angehörige bei Anträgen auf Pflegestufe, an Krankenkassen und Behörden, erstellen Pflegegutachten, bieten Integrationshilfe und beraten und unterstützen einfach überall da, wo es nötig wird. Humanität ist dabei ihre höchste Priorität, und gilt im Umgang mit Patienten genauso wie gegenüber den eigenen Mitarbeitern – was in einer Branche, in der Zeit Geld ist, leider längst nicht mehr selbstverständlich ist.

Vidya versteht sich als interkultureller Pflegedienst. Dies bedeutet aber nicht nur, dass alle Mitarbeiter mehrsprachig sind, sondern vor allem, dass auf die individuelle Kultur jedes einzelnen Patienten eingegangen wird. Denn die kann nicht nur aus seiner Nationalität oder Religionszugehörigkeit, sondern z.B. auch aus einer Behinderung oder aus Krankheitssymptomen enstehen. Dieser Ansatz trägt Früchte: Ein halbes Jahr nach Gründung haben Ümit und Ilknur Bilen bereits sechs Angestellte und rund 40 Patienten. Vor allem Patienten könnten es sogar schon mehr sein, aber Ümit Bilen, der Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Psychologische Analyse studiert hat, wählt sein Personal bedacht und mit großer Sorgfalt aus – selbst, wenn sein Unternehmen anders noch schneller wachsen könnte. Denn er weiß: Die Nachfrage ist da, doch auf lange Sicht kommt es auf die Substanz an. Das Team, bestehend aus dem Gründerpaar sowie zwei Pflegedienstleitungen, einer Altenpflegerin, einer Kinderkrankeschwester, einer Medizinischen Fachangestellten und einer Gesundheits-­ und Krankenpflegerin, arbeitet in harten Berufen, die tägliche Arbeit ist eine Herausforderung für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und verlangt ihnen – noch neben der fachlichen Kompetenz – oft alles ab. Deshalb wird Humanität und Einfühlsamkeit als Unternehmensprinzip auch in den eigenen Reihen gelebt: überarbeitete oder psychisch selbst angeschlagene Angestellte kann Ümit Bilen nicht gebrauchen. Gegenüber Patienten gilt diese Sensibilität neben fachlicher Kompetenz natürlich sowieso: „Wir wissen, dass es eine Über-­‐ windung ist, fremde Menschen um Hilfe zu bitten. Aber für uns ist diese Hilfe selbstverständlich. Wir sind zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit, den Hörer abzunehmen“ sagt Ilknur Bilen. „Nach einiger Zeit sind wir in aller Regel in den Alltag unserer Patienten integriert. Sobald sie gemerkt haben, dass Sie uns vertrauen können, verlieren sie ihre Scheu, und dann nehmen sie unsere Leistungen als selbstverständlich wahr und gerne an. Genau so sollte es auch sein!“

 

Über die mg: mannheimer gründungszentren gmbh

Die mg: mannheimer gründungszentren gmbh ist die Betreibergesellschaft der zielgruppenorientierten Gründungszentren MAFINEX-Technologiezentrum, Musikpark Mannheim, ALTES VOLKSBAD – CREATIVE BUSINESS, Gründerinnenzentrum gig7, Deutsch-Türkisches-Wirtschaftszentrum sowie des Clustermanagements Musikwirtschaft Mannheim & Region. Die Tochtergesellschaft der Stadt Mannheim ist die größte Fördereinrichtung für Existenzgründer in Baden-Württemberg.

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